
Guido Naschert, geb. 1969 in Münster, ist Philosophiehistoriker, Literaturwissenschaftler und Kulturmanager.
Nach dem Studium der Allgemeinen Rhetorik, Neueren deutschen Literatur und Philosophie in Tübingen und der anschließenden Promotion im Fach Philosophie bei Prof. Dr. Manfred Frank unterrichtete er u.a. an Universitäten in Gießen, München und Erfurt und arbeitete am Forschungszentrum Gotha.
Als Geschäftsführer der → Literarischen Gesellschaft Thüringen fördert er seit 2020 von Weimar aus die Literatur und das literarische Leben im Freistaat. In dem Zusammenhang leitet er das von ihm mitbegründete Kurzfilmfestival ›Poetryfilmtage‹ und kuratiert die Weimarer ›LiteraturEtage‹. Sein Engagement und Interesse gilt darüber hinaus dem Kulturaustausch zwischen Deutschland und Kolumbien.
Zuletzt erschienen: Johann Benjamin Erhard: Über das Recht des Volks zu einer Revolution (2026); Friedrich Brecklings ›Wahrheitzeugen‹. Ein Handbuch zum religiösen Nonkonformismus um 1700 (2024); (zus. mit Ana María Vallejo) María Mercedes Carranza: Der Gesang der Fliegen (2023).
Foto: Bernd Seydel