Johann Benjamin Erhard: Über das Recht des Volks zu einer Revolution. Mit einer Einleitung, Anmerkungen und Registern hrsg. von Guido Naschert. Hamburg: Meiner 2026 (Philosophische Bibliothek 771). (XCVIII, 140 S.) Ueber das Recht des Volks zu einer Revolution des Nürnberger Arztes und Kantianers Johann Benjamin Erhard ist ein Schlüsseltext der deutschen Revolutionstheorie um 1800 und ein Werk von besonderer ideengeschichtlicher Bedeutung. Als Klassiker im Feld der Menschenrechtstheorie ist das Buch unverändert diskussionswürdig. WEITERLESEN → ET: 8. Juni 2026 |
Guido Naschert: Friedrich Brecklings ›Wahrheitszeugen‹. Ein Handbuch zum religiösen Nonkonformismus um 1700. Stuttgart: Steiner 2024 (Gothaer Forschungen zur Frühen Neuzeit 23). (320 S., Ill. u. 7 Karten) Dieses Handbuch zu den ›Wahrheitszeugen‹ des mystischen Spiritualisten und Lutheraners Friedrich Breckling (1629–1711) macht dessen ›unsichtbare Kirche‹ religiöser Abweichler und Außenseiter namentlich greifbar. Das Buch ist als Hilfsmittel zum Verständnis der europaweiten Netzwerke des religiösen Nonkonformismus gedacht. WEITERLESEN → ET: 21. Juni 2024 Inhaltsverzeichnis / Leseprobe Rezensionen:
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María Mercedes Carranza: Der Gesang der Fliegen / El canto de las moscas. Gedichtband und Buch zum Film. Hrsg. von Ana María Vallejo und Guido Naschert. Mit Übersetzungen von Rike Bolte, Guido Naschert, Anne Rudolph und Peter Schultze-Kraft sowie Essays von Fernando Garavito und Andrea Garcés Farfán. Köln, Leipzig: parasitenpresse 2023. (108 S., Ill.) In ihrem Gedichtband Der Gesang der Fliegen aus dem Jahr 1998 entwirft die 2003 verstorbene kolumbianische Lyrikerin María Mercedes Carranza eine Topografie der Gewalt und des Grauens. Dieses Buch präsentiert die Gedichte erstmals in deutscher Übersetzung und lädt zur Beschäftigung mit dem Werk der Autorin ein. WEITERLESEN → ET: 1. Juni 2023 Resonanzen:
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Friedrich Carl Forberg: Philosophische Schriften. Bd. 1: Schriften, Dokumente, Briefe; Bd. 2: Einleitung, Kommentar, Register. Hrsg. von Guido Naschert. Paderborn: Brill/Schöningh 2021. (778 u. XXXVI, 344 S., Ill.) Die Schriften und Lebenszeugnisse des kantischen Radikalaufklärers Friedrich Carl Forberg (1770–1848) sind in dieser Studienausgabe nach über 200 Jahren vereinigt und gründlich kommentiert. Sein atheistischer Naturalismus stellt eine wichtige und zu Unrecht vernachlässigte Position in den Konstellationen der klassischen deutschen Philosophie dar. WEITERLESEN → ET: 5. Juli 2021 Inhaltsverzeichnisse Bd. 1 / Bd. 2 Rezensionen:
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Was hält ein Gedicht zusammen? Einblicke in Werkstätten der Gegenwartslyrik. Die Gunst des Augenblicks, 2012–2017. Hrsg. von Helmut Hühn, Nancy Hünger und Guido Naschert. Mit Autorenporträts von Dirk Skiba u. Illustrationen von Ana María Vallejo. Weimar 2018. (216 S., Ill.) »Die Gunst des Augenblicks« heißt eine Veranstaltungsreihe, die im Jahr 2012 von Helmut Hühn (Universität Jena) und Guido Naschert (Literarische Gesellschaft Thüringen e.V., Weimar) initiiert wurde. Die Reihe hat seitdem ein thüringenweites Forum geschaffen. Der Band dokumentiert die Lesungen der Jahre 2012–2017 und bietet damit zugleich Einblicke in die lyrischen Werkstätten wichtiger Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Gegenwartslyrik. ET: 2018 |
Friedrich Christian Laukhard (1757–1822): Schriftsteller, Radikalaufklärer und gelehrter Soldat. Hrsg. von Guido Naschert. Paderborn: Schöningh 2017. (219 S., Ill. u. 1 Karte) Friedrich Christian Laukhards (1757–1822) Schriften werden im vorliegenden Band erstmals von einer Gruppe von Forschern aus verschiedenen Disziplinen in den Blick genommen. Jenseits mancher Klischees vom fahrenden Magister und berüchtigten Burschen soll neues Interesse an diesem schillernden Aufklärer geweckt werden. WEITERLESEN → ET: 17. Juli 2017 Rezensionen:
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Guido Naschert: Von Büchern, Menschen und Reisen. Die Fremdenbücher der Herzoglichen Bibliothek in Gotha und ihre Geschichten. Gotha 2014 (Schriftenreihe des Freundeskreises der Forschungsbibliothek Gotha e. V., 1). (64 S., Ill.) »Fremden- und Besucherbücher sind von jeher eine Informationsquelle für alle biographisch arbeitenden Forscher gewesen. In ihnen finden sich auch Aufenthalte und Begegnungen dokumentiert, die sich sonst nicht in den Briefen und Texten der betreffenden Personen überliefert haben. Heute kann diese Textsorte darüber hinaus noch eine andere Aktualität für sich beanspruchen, liefert sie doch erstrangiges Material ebenso für die Sozial- und Kulturgeschichte institutioneller Nutzungen wie für Netzwerkanalysen und Konstellationsforschungen mit breitflächigem Anspruch.« ET: 10. April 2014 Rezensionen:
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Radikale Spätaufklärung in Deutschland. Einzelschicksale – Konstellationen – Netzwerke. Hrsg. von Martin Mulsow und Guido Naschert. Hamburg: Meiner 2012 (Aufklärung. Interdisziplinäres Jahrbuch zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte, 24). (424 S.) »Die Untersuchung der radikalen deutschen Spätaufklärung war lange Zeit die Domäne einer inzwischen in die Jahre gekommenen Jakobinismus-Forschung. Weitgehend unabhängig davon haben sich die Forschungen zur littérature clandestine, zur Heterodoxie und zum literarischen Untergrund der Frühen Neuzeit vor allem mit den philosophischen und religionskritischen Gehalten befasst. Der vorliegende Band möchte beide Forschungsrichtungen durch den Fokus auf die ›vorrevolutionären‹ Problemlagen der 1770er und 1780er Jahre deutlicher miteinander ins Gespräch bringen.« WEITERLESEN → ET: 12. Dezember 2012 Leseprobe / Inhaltsverzeichnis Rezensionen:
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Friedrich Breckling (1629–1711): Prediger, ›Wahrheitszeuge‹ und Vermittler des Pietismus im niederländischen Exil. Eine Ausstellung zu seinem 300. Todestag. Hrsg. von Brigitte Klosterberg und Guido Naschert. Bearbeitet von Mirjam-Juliane Pohl. Halle: Verlag der Franckeschen Stiftungen 2011 (Kleine Schriftenreihe der Franckeschen Stiftungen, 11). (156 S., Ill.) Der lutherische Prediger und Theosoph Friedrich Breckling (1629–1711) ist in den vergangenen Jahren von verschiedenen Seiten her ins Blickfeld der Forschung geraten. Die von der Forschungsbibliothek Gotha und den Franckeschen Stiftungen zu Halle konzipierte Ausstellung zu Brecklings 300. Todestag versucht, die kulturhistorische Bedeutung seiner Hinterlassenschaft und ihren thematischen Reichtum einer breiteren Öffentlichkeit darzustellen. WEITERLESEN → ET: 15. März 2011 Rezensionen:
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European Ideas on Tolerance. Hrsg. von Guido Naschert und Marcin Rebes. Kraków: Ksiegarnia Akademicka 2009. (207 S.) »This book which we place in the hands of the reader, titled European Ideas on Tolerance, is the result of a seminar held at the Jagiellonian University from 6–8 March 2006 in cooperation with the JU Institute of European Studies and the Institute of German Studies at the University of Munich. […] The greatest intellectual tension was brought about not by the controversies surrounding the shared history and matters affecting the union of the resettled, but rather that we still know too little about one another. The subject of tolerance also led us to attempt to reach a deeper understanding of this often-used but imprecise concept.« ET: 2009 |
Ernst Platner (1744–1818). Konstellationen der Aufklärung zwischen Philosophie, Medizin und Anthropologie. Hrsg. von Guido Naschert und Gideon Stiening. Hamburg: Meiner 2007 (Aufklärung. Interdisziplinäres Jahrbuch zur Erforschung des 18. Jahrhunderts und seiner Wirkungsgeschichte, 19). (390 S.) »Der Leipziger Mediziner und Philosoph Ernst Platner ist eine zentrale Figur der philosophischen, medizinischen und anthropologischen Forschungen und Kontroversen der deutschen Spätaufklärung. Mit seiner Anthropologie für Aerzte und Weltweise von 1772 gelang es ihm, einer schon seit den 1750er Jahren in Medizin und Philosophie geführten Debatte Namen und Begriff zu geben und sie auch thematisch wie systematisch innovativ zu profilieren.« WEITERLESEN → ET: 1. Dezember 2007 Leseprobe / Inhaltsverzeichnis Rezensionen:
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Songs. Hrsg. von Eric Achermann und Guido Naschert. Bielefeld: Aisthesis 2005 (Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes, 52.2). (90 S.) »Im Unterschied zu Anglistik und Amerikanistik erfahren Songs in der Germanistik nur geringe Aufmerksamkeit. […] Die Beiträge dieses Heftes lassen erkennen, dass die germanistische Lyrikforschung nicht nur eine Erweiterung des zu untersuchenden Textkorpus, sondern auch eine Ergänzung ihrer Kompetenzen anstreben muss, wenn sie sich den Songs auf angemessene Weise nähern will.« ET: 2005 |