
Guido Naschert, geboren 1969 in Münster, ist Philosophiehistoriker, Literaturwissenschaftler und Kulturmanager.
Nach dem Studium der Allgemeinen Rhetorik, Neueren deutschen Literatur und Philosophie in Tübingen und der anschließenden Promotion im Fach Philosophie bei Prof. Dr. Manfred Frank unterrichtete er u.a. an Universitäten in Gießen, München und Erfurt und arbeitete am Forschungszentrum Gotha. Sein philosophiehistorischer Ansatz ist der vom Münchner Philosophen Dieter Henrich (1927–2022) initiierten ›Konstellationsforschung‹ verpflichtet.
Als Geschäftsführer der Literarischen Gesellschaft Thüringen fördert er von Weimar aus die Literatur und das literarische Leben. Sein Engagement gilt außerdem Initiativen, die den literarisch-künstlerischen Kulturaustausch zwischen Deutschland und Kolumbien bereichern.
Zuletzt erschienen: Johann Benjamin Erhard: Über das Recht des Volks zu einer Revolution (2026); Friedrich Brecklings ›Wahrheitzeugen‹. Ein Handbuch zum religiösen Nonkonformismus um 1700 (2024); (zus. mit Ana María Vallejo) María Mercedes Carranza: Der Gesang der Fliegen (2023); Friedrich Carl Forberg: Philosophische Schriften. 2 Bde. (2021).
Foto: Catalina Giraldo